Einblicke in den Himmel über uns

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Nebulae
Hubble's 28th birthday picture: The Lagoon Nebula Infrared view of the Lagoon Nebula Light Echo around SN 2014J in M82 Bubbles in space Inflating Sh2-308 Spitzer Space Telescope (infrared) Image of the Crab Nebula

ZITAT DES TAGES

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16. Juli 2018, 12:05
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Herbert A. Eberth

Der Sternenhimmel im Februar 2018

Monatsallmanach zum 15. Februar 2018 (Grafik: GbS StarMap).

 

Merkur ist wegen seiner Sonnennähe nicht zu beobachten. Am 16. Februar steht er im Sternbild Steinbock in oberer Konjunktion mit der Sonne, d.h. er befindet sich von der Erde aus betrachtet hinter der Sonne.

Venus vergrößert langsam den östlichen Abstand von der Sonne und ist zum Monatsende allmählich am abendlichen Himmel zu sehen. Zur Monatsmitte sinkt Venus gegen 18:28 Uhr (MEZ) unter den Horizont, am 28. Februar geht sie um etwa 18:08 Uhr unter.

Mars erhebt sich immer früher über den Horizont: Am 15. Februar um 3:21 Uhr (Untergangszeit: 11:39 Uhr) und am 28. Februar um 3:09 Uhr (Untergang: 11:14 Uhr).

Jupiter beherrscht im Februar die zweite Nachthälfte. Er geht am 15. Februar um 1:34 Uhr auf und um 10:44 Uhr unter. Am 28. Februar steigt der Gasriese bereits eine Dreiviertelstunde nach Mitternacht über den Horizont und geht um 9:55 Uhr unter.

Saturn verlegt seine Auf- und Untergangszeiten aus den frühen Morgenstunden zurück in die frühere zweite Nachthälfte. Während der Ringplanet zur Monatsmitte gegen 5:10 Uhr über den Horizont klettert und um 13:18 Uhr untergeht, ist er am 28. Februar schon um 4:23 Uhr am südöstlichen Himmel zu sehen und geht um 12:32 Uhr unter.

Uranus steht bei Sonnenuntergang schon tief im Westen. Er klettert am 15. Februar um 9:33 Uhr über den Horizont und geht um 23:09 Uhr unter. Am Monatsende geht der Gasriese gegen 8:42 Uhr auf und sinkt um 22:21 Uhr unter den Horizont.

Neptun hält sich am Taghimmel auf. In der Monatsmitte geht er um 8:20 Uhr auf und um 19:13 Uhr unter. Zum Ende des Monats Februar steigt er um 7:29 Uhr über den Horizont und geht gegen 18:25 Uhr unter.

Pluto, der am 24. August 2006 vom Planeten zum Zwergplaneten abgestuft wurde, entzieht sich im Februar noch weitgehend den Blicken. Er geht zur Monatsmitte um 6:04 Uhr auf und um 14:24 Uhr unter. Am letzten Tag des Monats klettert der Zwerg gegen 5:15 Uhr über den Horizont und sinkt um 13:35 Uhr darunter.

 

Das Beobachtungsdiagramm zeigt die Auf- und Untergangszeiten der Planeten sowie des Zwergplanets Pluto für den 15. Februar 2018 (MEZ). (Grafik: GbS StarMap)

 

Eine Liste besonderer Ereignisse im Februar kann hier heruntergeladen werden.

Der Sternhimmel im November 2016

Anblick des Sternenhimmels am 1. November, 22 Uhr (MEZ). Uranus und Neptun stehen links und rechts des Südmeridians in den Sternbildern Fische und Wassermann.

Anblick des Sternenhimmels am 1. November, 22 Uhr (MEZ). Uranus und Neptun stehen links und rechts des Südmeridians in den Sternbildern Fische und Wassermann.

 

ansicht-15-11-2016

Der Sternhimmel am 15. November, 22 Uhr: Die mit bloßem Auge nicht sichtbaren Planeten Uranus und Neptun ziehen mit den Sternbildern Fische und Wassermann entlang der Ekliptik. Gegen 4 Uhr morgens erscheint Jupiter im Osten über dem Horizont.

 

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Der Sternenhimmel am 30. November: Während Neptun sich allmählich vom Abendhimmel zurückzieht, steht Neptun westlich des Südmeridians noch hoch am Himmel.

 

konjunktionen

Die Konjunktionen von Mond und Planeten im November: Zum genauen Zeitpunkt sind die Konstellationen meist nicht sichtbar. Die beste Sichtbarkeit kann dem untenstehenden Kalender entnommen werden.

 

planeten-november-2016

Die Ephemeriden der Planeten am 15. November, 0 Uhr.

 

sichtbarkeit-objekte

Sichtbarkeitsdaten für interessante Himmelsobjekte in der Zeit vom 15./16. November. (Grafiken: RedShift 7)

Weihnachtsbesuch eines Asteroiden ohne Folgen

Am Heiligabend 2015 wird der Asteroid mit der Bezeichnung „2003 SD220“ in einem Abstand von rund 11 Millionen Kilometern (0,07 Astronomische Einheiten) und einer relativen Geschwindigkeit von 7,8 Kilometern pro Sekunde (28.000 Stundenkilometer) die Erde passieren. Das ist etwa das 28-Fache der Entfernung Erde-Mond.

Neuere Daten des NASA Jet Propulsion Laboratory (JPL) lassen darauf schließen, dass der Asteroid deutlich kleiner ist als zunächst angenommen. Astronomen hatten den Durchmesser des Himmelskörpers auf rund 1,3 Kilometer geschätzt. Inzwischen wurden diese Angaben auf etwa 0,7 Kilometer korrigiert. Weiterlesen

Leonids Over Monument Valley

There was a shower over Monument Valley — but not water. Meteors. The featured image — actually a composite of six exposures of about 30 seconds each — was taken in 2001, a year when there was a very active Leonids shower. At that time, Earth was moving through a particularly dense swarm of sand-sized debris from Comet Tempel-Tuttle, so that meteor rates approached one visible streak per second. The meteors appear parallel because they all fall to Earth from the meteor shower radiant — a point on the sky towards the constellation of the Lion (Leo). The yearly Leonids meteor shower peaks again this week. Although the Moon’s glow should not obstruct the visibility of many meteors, this year’s shower will peak with perhaps 15 meteors visible in an hour, a rate which is good but not expected to rival the 2001 Leonids. By the way — how many meteors can you identify in the featured image?

Neues Lebenszeichen von Rosetta-Lander Philae

Der Rosetta-Lander "Philae" (Foto: Wikipedia)

Der Rosetta-Lander „Philae“ (Foto: Wikipedia)

Köln. (red) Der Lander Philae – Teil des Kometenforschungsprojektes „Rosetta“ der Europäischen Weltraumorganisation ESA – hat am 9. Juli von 19.45 Uhr bis 20.07 Uhr erneut Daten gesendet – darunter auch Mess-Daten des Instruments CONSERT (COmet Nucleus Sounding Experiment by Radiowave Transmission). CONSERT wird mit Hilfe der Rosetta-Sonde elektromagnetische Wellenausbreitung durch den Kern des Kometen Churyumov-Gerasimenko messen, um so über dessen innere Struktur und der Zusammensetzung Rückschlüsse zu ziehen.

Auch wenn die Verbindung mehrfach abbrach, blieb ein Kontakt zu Philae über insgesamt zwölf Minuten stabil. „Philaes Lebenszeichen beweist uns, dass die Kommunikationseinheit am Lander weiterhin funktioniert und unsere Kommandos empfängt“, sagt Dr. Koen Geurts, Ingenieur beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), aus dem Lander-Kontrollraumteam am DLR Köln. Weiterlesen

Sternfreunde treffen sich

Interessierte Hobby-Astronomen, Himmelsbeobachter und Sternfreunde sind herzlich eingeladen, sich jeden ersten Freitag im Monat bei Herbert A. Eberth, Birkenweg 8, in Welschneudorf zu treffen. Neben der Gelegenheit zu Information und Erfahrungsaustausch zum Thema Astronomie beschäftigen wir uns mit dem Sternenhimmel für den aktuellen Monat. Bei Interesse bitte vorher kurz anmelden. Weitere Informationen sowie Anmeldung unter der Telefonnummer 02608-944581 oder herbert.eberth[at]sternenzone.de.

Mond verfinstert die Sonne

Ein besonderes Spektakel erwartet alle Himmelsbeobachter am Freitag, 20. März, ab zirka 9.30 Uhr: Der Neumond verfinstert die Sonne. Die Sonnenfinsternis ist in unseren Breiten nicht total, der Mond bedeckt die Sonnenscheibe zu etwa 75 Prozent (partielle Sonnenfinsternis).

Um etwa 9:33 Uhr beginnt die Finsternis, ziemlich genau eine Stunde später erreicht sie ihren Höhepunkt und um etwa 11:45 Uhr lässt die Sonnenscheibe den Schatten des Mondes wieder hinter sich.

Die Wettervorhersage für diesen Zeitraum ist bisher recht positiv, so dass von einer guten Sichtbarkeit der Sonnenfinsternis in der Sternenzone 50/7 auszugehen ist. Wer Interesse an einer Beobachtung dieses Ereignisses hat, kann sich telefonisch unter 02608-944580 oder per e-Mail an mich wenden.

Landung auf Komet 67P geglückt

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Der Lander Philae kurz nach dem Abkoppeln von der Kometensonde Rosetta. (Fotos: ESA)

Großer Erfolg für die Europäische Raumfahrt: Philae, kleiner Bruder von Rosetta, hat erfolgreich von der Kometensonde abgekoppelt und ist heute gegen 17 Uhr Ortszeit auf Tschurjumow-Gerasimenko gelandet. Das Manöver in rund 500 Millionen Kilometer Entfernung wurde vom Kontrollcenter der Europäischen Weltraumorganisation ESA in Darmstadt aus gesteuert. Philae setzte problemlos auf der Oberfläche des Kometen auf und sendete wenig später erste Signale zur Erde. Unklar war zuletzt allerdings, ob die beiden Harpunen zur Verankerung des Landers tatsächlich abgeschossen werden konnten.

Im Online-Portal der ESA heißt es dazu: „Indes wurde während der letzten Überprüfungen des Zustands des Landegeräts vor der Abtrennung ein Problem bei der kleinen, oben auf dem Gerät angebrachten Düse festgestellt, die dem Rückstoß der beiden Harpunen entgegenwirken und das Raumfahrzeug wieder auf die Oberfläche des Himmelskörpers drücken sollte. Die Landungsbedingungen einschließlich der Frage, ob die Düse funktioniert hat oder nicht, und die genaue Position von Philae auf dem Kometen werden zurzeit analysiert. Die ersten Aufnahmen von der Oberfläche sind auf ihrem Weg zur Erde und dürften wenige Stunden nach der Landung zur Verfügung stehen.“

Die ESA erwartet nun in nächster Zeit neben einer Panorama-Ansicht des Landeplatzes (Ausschnitte davon auch in 3D), hochauflösenden Aufnahmen der Oberfläche unmittelbar unter dem Landegerät auch Ergebnisse einer  unmittelbar vor Ort erfolgten Analyse der chemischen Zusammensetzung der Kometenoberfläche sowie die Entnahme von Bohrproben aus einer Tiefe von 23 Zentimetern und deren anschließende Analyse durch die Laborgeräte an Bord.

Blick vom Lander Philea auf die Kometensonde Rosetta kurz nach dem Abkopplungsmanöver.

Blick vom Lander Philea auf die Kometensonde Rosetta kurz nach dem Abkopplungsmanöver.

 

NuSTAR entwirrt Geheimnis explodierender Sterne

Die Rätsel um die Entstehung der Supernova Cassiopeia A werden allmählich entwirrt. (Foto: NASA)

Die Rätsel um die Entstehung der Supernova Cassiopeia A werden allmählich entwirrt. (Foto: NASA)

Washington/Pasadena. (red) Eines der größten Geheimnisse in der Astronomie, wie Sterne als Supernova explodieren, wird mit Hilfe des Kern-Spektroskopie-Teleskops NuSTAR der NASA enträtselt.

Das Hochenergie-Röntgenobservatorium hat die erste Karte von radioaktivem Material eines Supernova-Überrests erstellt. Die Ergebnisse, die von einem Überrest, der Cassiopeia A (Cas A) genannt wird, stammen, zeigen, wie Schockwellen offenbar massive sterbende Sterne auseinanderreißen.

„Sterne sind kugelförmige Gasbälle, und so könnte man denken, dass, wenn sie ihr Leben beenden und explodieren, es aussieht wie ein gleichmäßiger Ball, der mit großer Energie expandiert“, sagte Fiona Harrison, leitende Wissenschaftlerin bei NuSTAR am California Institute of Technology ( Caltech ) in Pasadena. „Unsere neuen Ergebnisse zeigen, wie die das Herz oder der Motor der Explosion, verzerrt wird, vielleicht, weil die inneren Regionen vor der Detonation buchstäblich hin und her schwappen.“ Weiterlesen