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Nebulae
Bat Shadow Wide-field view of the Serpens Nebula (ground-based image) Cosmic shadow of HBC 672 Serpens Nebula, seen by HAWK-I Ground-based view of the sky around IC 63 The Ghost Nebula

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18. November 2018, 17:36
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Weihnachtsbesuch eines Asteroiden ohne Folgen

Am Heiligabend 2015 wird der Asteroid mit der Bezeichnung „2003 SD220“ in einem Abstand von rund 11 Millionen Kilometern (0,07 Astronomische Einheiten) und einer relativen Geschwindigkeit von 7,8 Kilometern pro Sekunde (28.000 Stundenkilometer) die Erde passieren. Das ist etwa das 28-Fache der Entfernung Erde-Mond.

Neuere Daten des NASA Jet Propulsion Laboratory (JPL) lassen darauf schließen, dass der Asteroid deutlich kleiner ist als zunächst angenommen. Astronomen hatten den Durchmesser des Himmelskörpers auf rund 1,3 Kilometer geschätzt. Inzwischen wurden diese Angaben auf etwa 0,7 Kilometer korrigiert.

„2003 SD220“ wird an Heiligabend in unseren Breiten gegen 7:55 Uhr MEZ mit einem Winkelabstand von 25,8 Grad über dem Horizont seine größte Höhe erreichen. Er wird aufgrund seiner geringen Helligkeit  von etwa 15,4 m nicht mit dem bloßen Auge und nur in größeren Teleskopen sichtbar sein.

Befürchtungen, der Asteroid könnte aufgrund seiner Größe und Masse Auswirkungen auf die Tektonik der Erde haben, haben Wissenschaftler inzwischen zurückgewiesen. In verschiedenen Berichten war angedeutet worden, dass es durch die Größe und Anziehungskraft des Asteroiden auf der Erde unter anderem zu Ausbrüchen bisher ruhender Vulkane kommen könnte. Bisher gibt es allerdings keine Beweise dafür, dass erdnahe Vorbeiflüge von Asteroiden überhaupt seismische Probleme verursachen könnten.

Der erdnahe Vorbeiflug von „2003 SD220“ ermöglicht des Wissenschaftlern, den Asteroiden mit Hilfe von Radar auf seine Struktur und Beschaffenheit hin zu untersuchen. In den kommenden zwölf Jahren wird der Asteroid sich noch mehrfach nahe an der Erde vorbeibewegen.

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