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20. Juni 2021, 17:01
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Neuer Messier-Guide

Die Messier-Objekte sind die schönsten Ziele des Deep-Sky. Für Hobby-Astronomen gibt es aber kaum praxistaugliche Hilfsmittel, um alle 110 Sternhaufen, Nebel und Galaxien aufzusuchen, zu fotografieren und zu beobachten. Der MESSIER-GUIDE bietet genau das in einer praxistauglichen Form. Kurze Texte, Daten, Karten, Fotos und Zeichnungen sind zu einem einzigartigen Werkzeug kombiniert – mit wasserabweisender Oberfläche und praktischer Ringbindung – für Einsteiger und Profis gleichermaßen geeignet. Der MESSIER-GUIDE ist ein Crowdfunding-Projekt des Oculum-Verlags. Interessierte Himmelsfreunde können dieses Projekt hier unterstützen.


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Astronomy Domine

Experiment gescheitert: Mars-Maulwurf wühlt nicht mehr

Der “Mars-Maulwurf” ist stecken geblieben. Alle Versuche, die Sonde weiter in den Marsboden zu treiben, sind fehlgeschlagen. (Foto: NASA/JPL – Caltech)

Zwei Jahre lang hat der Mars-Maulwurf versucht, sich tiefer in den Boden einzugraben. Jetzt ist seine Reise zu Ende. Wissenschaftler und Ingenieure am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und am Jet Propulsion Laboratory (JPL) haben bis zuletzt daran gearbeitet, den „Mole“ (Maulwurf) zum Graben in die Zieltiefe von fünf Metern zu bringen. Der Maulwurf vom DLR, der an Bord der NASA-Landesonde InSight zum Mars geflogen ist, sollte unterhalb der Mars-Oberfläche Temperatur und Wärmefluss messen. Das InSight-Team am JPL der NASA in Pasadena (Kalifornien, USA) hat in den vergangenen Monaten den Maulwurf mit dem robotischen Arm der InSight-Sonde noch unter die Oberfläche bekommen und seitliche Hohlräume mit Marsboden verfüllt. Durch die zusätzliche seitliche Reibung sollte der Maulwurf weiter vordringen können. Nach sorgfältiger Vorbereitung brachten leider auch 500 Hammerschläge am vergangenen Samstag, 9. Januar, keinen erkennbaren Fortschritt. Weiterlesen

SETI@Home wird beendet

Mit dem bevorstehenden Ende von SETI@Home endet eines der größten wissenschaftlichen Mitmachprojekte in der Zeit des Internets. Seit Mai 1999 konnten interessierte Internetnutzer weltweit dank eines kleinen Computerprogramms dabei helfen, Aufnahmen des Arecibo-Radioteleskops nach Spuren außerirdischen Lebens zu durchsuchen. Rund 20 Jahre und rund 20 Milliarden Detektionen später wird das Projekt eingestellt. Es sei an der Zeit, auszuwerten, erklärt Mitgründer David Anderson im Interview mit der Zeitschrift “Spektrum der Wissenschaft”.